CDU Stadtverband Porta Westfalica

Verschuldung der Mühlenkreis-Kommunen geht zurück

Bianca Winkelmann MdL: „Unsere kommunalfreundliche Politik zeigt Wirkung“

Die Pro-Kopf-Verschuldung der Kommunen im Mühlenkreis geht zurück. Das zeigen die jüngst vom Statistischen Landesamt Nordrhein-Westfalen für 2021 vorgestellten Zahlen.

Beliefen sich die kommunalen Schulden im Kreis Minden-Lübbecke 2020 noch auf 575 Millionen Euro (1.855 Euro pro Person), waren es im darauffolgenden Jahr 574 Millionen Euro (1.849 Euro pro Person). Besonders groß ist der Unterschied zum Jahr 2011, als die Verschuldung im Kreis noch bei 811 Millionen Euro (2.589 Euro pro Person) lag, was einer Abnahme gegenüber 2021 um 29,2 Prozent entspricht. Mit einer durchschnittlichen Pro-Kopf-Verschuldung von 1.849 Euro liegt der Mühlenkreis außerdem weit unter dem Landesschnitt von 3.359 Euro Schulden pro Person.

„Wer sich die Zahlen des Statistischen Landesamtes anschaut, sieht insgesamt recht gute Zahlen für NRW und noch viel bessere für den Mühlenkreis“, sagt die Minden-Lübbecker Landtagsabgeordnete Bianca Winkelmann. „Trotz vielfältiger Krisen und größer werdender Aufgaben bleibt die Verschuldung der Kommunen landesweit nahezu unverändert und nimmt im Mühlenkreis sogar ab. Unsere kommunalfreundliche Politik in NRW zeigt Wirkung: Noch nie zuvor ist so viel für die Kommunen getan worden wie unter unserer CDU-Heimatministerin Ina Scharrenbach und wir werden in dieser Legislaturperiode Kurs halten.“

Das Statistische Landesamt errechnet für die Kommunen des Mühlenkreises in steigender Reihenfolge folgende Pro-Kopf-Verschuldung: Lübbecke (479 Euro pro Person), Stemwede (637 Euro), Petershagen (641 Euro), Espelkamp (805 Euro), Rahden (986 Euro), Hüllhorst (1.243 Euro), Minden (1.336 Euro), Porta Westfalica (1.339 Euro), Bad Oeynhausen (1.607 Euro), Hille (2.062), Preußisch Oldendorf (2.663 Euro).

Zum Hintergrund: Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände in NRW beliefen sich Ende 2021 auf rund 60,1 Milliarden Euro, das waren 26 Millionen Euro (+0,04 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ergab sich damit rein rechnerisch für jede Einwohnerin und jeden Einwohner des Landes eine Verschuldung von 3.359 Euro (2020: 3.353 Euro).

Die höchste Pro-Kopf-Verschuldung der kreisangehörigen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen hatten Ende 2021 Siegburg im Rhein-Sieg-Kreis (11.577,31 Euro) und Velbert im Kreis Mettmann (6.525,47 Euro). In Salzkotten (Kreis Paderborn; 6,62 Euro) fiel die Schuldenlast am geringsten aus – die Stadt Velen (Kreis Borken) war als einzige Kommune in NRW schuldenfrei. Von den kreisfreien Städten im Land wiesen Ende 2021 Mülheim an der Ruhr (10.006,25 Euro) und Oberhausen (9.555,67 Euro) die höchsten Pro-Kopf-Verschuldungen auf; die niedrigsten Werte hatten hier Düsseldorf (1.870,15 Euro) und Hamm (2.035,00 Euro).

 

 

2011

2020

2021

 

Schulden in 1000 EUR

Schulden in EUR je Einwohner

Schulden in 1000 EUR

Schulden in EUR je Einwohner

Schulden in 1000 EUR

Schulden in EUR je Einwohner

Kreisverwaltung

271.512

867

185.537

598

186.922

602

Bad Oeynhausen

91.695

1.903

68.131

1.403

78.153

1.607

Espelkamp

31.874

1.267

19.243

777

19.900

805

Hille

37.966

2.366

33.316

2.173

31.654

2.062

Hüllhorst

27.007

2.032

20.356

1.559

16.232

1.243

Lübbecke

17.938

698

14.049

551

12.330

479

Minden

148.535

1.811

104.971

1.289

108.802

1.336

Petershagen

11.312

441

16.598

663

16.053

641

Porta Westfalica

125.964

3.592

58.904

1.647

47.909

1.339

Pr. Oldendorf

15.433

1.207

29.668

2.423

32.709

2.663

Rahden

12.926

828

16.000

1.037

15.190

986

Stemwede

18.776

1.368

8.400

647

8.311

637

Summe im Kreis

810.938

2.589

575.171

1.855

574.167

1.849