Mit neuem Vorstand ins "Superwahljahr"

Viele Ehrengäste waren zu Gast bei JU-Mitgliederversammlung

Andere schauen auf ihren Versammlungen gern auf Vergangenes zurück - bei uns ist das anders! Der Blick bei unserer jüngsten Kreismitgliederversammlung ging nach vorn. Denn wir haben klare Ziele für die kommenden Wahlen - und wir haben einen neuen Vorstand.

Wenn unser JU-Kreisvorsitzender Christoph Hartke auf die Richtungsentscheidungen in 2017 schaut, wird er deutlich. „Es ist unser Anspruch, dass alle CDU-Kandidaten direkt gewählt werden. Und wir wollen den Politikwechsel in Düsseldorf und im Bund die rot-rot-grüne Koalition verhindern“, formuliert Christoph die Ziele für 2017. Da passt es ins Bild, dass bei unserer JU-Zusammenkunft im „Krug zum grünen Kranze“ in Espelkamp-Schmalge mit der CDU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Kirstin Korte sowie Bianca Winkelmann und Dr. Oliver Vogt jene Personen vor Ort waren, die für die Wahlen in Bund und Land kandidieren.

Vorstandswahlen

Und da passt es ebenso ins Bild, dass es diverse Neuerungen und Verjüngungen im JU-Kreisvorstand gibt. Einstimmig wiedergewählt im Amt des Kreisvorsitzenden wurde Christoph Hartke. Gleiches gilt für seine Stellvertreter Theresa Budde und Thomas Rogalske. Eine Neuerung gab es beim Amt des Kreisgeschäftsführers. Unser bisheriger Beisitzer im Kreisvorstand Florian Hemann übernimmt das Amt von Marlene Hartke, die dem Vorstand jedoch weiterhin als Beisitzerin treu bleiben wird. Neuer Schatzmeister der Kreis-JU ist Jonas Horstmann. Er folgt damit auf Malte Kuhlmann. „Ich freue mich als CDU-Kreisvorsitzende natürlich über eine funktionierende JU“, machte Kirstin Korte gegenüber den JU-Mitgliedern deutlich und ermutigte, als Vertreter der jungen Generation immer die Stimme zu erheben.

Klare Worte zur Bildungspolitik

Neben den Wahlen und der Abstimmung über Anträge ging es um das schulpolitische Thema G8. „Wir wollen G8 beibehalten, aber denen, die möchten, G9 ermöglichen“, erklärte die CDU-Landtagsabgeordnete Kirstin Korte den Kurs ihrer Fraktion. Die Entscheidung solle der Schulkonferenz obliegen. „So viel Freiheit wie möglich, aber keine Beliebigkeit“, erklärte sie den Anspruch. Schüler, Lehrer und Eltern verdienten Ruhe. Außerdem gelte es, den Unterrichtsausfall zahlenmäßig zu erheben. Mit dem Thema Bildung beschäftigte sich in ihrer Rede auch Bianca Winkelmann. Das Förderprogramm „Gute Schule 2020“ würde von der rot-grünen Regierung in Düsseldorf als Erfolg verkauft. „Aber keiner gibt zu, dass es sich dabei um ein fremdfinanziertes Wahlkampfgeschenk handelt. Die Kinder, die davon heute profitieren, müssen das später noch abbezahlen“, machte die Landtagskandidatin aus Rahden deutlich.

Frisch nominierter CDU-Bundestagskandidat vor Ort

Seinen ersten offiziellen Termin als Bundestagskandidat hatte an dem Abend Dr. Oliver Vogt. Der ehemalige „JU'ler“ lobte die Vereinigung als „Aktivposten in der CDU“ und freut sich auf die Zusammenarbeit. Thematisch griff der Lehrer die Digitalisierung auf. „Das ist für unseren ländlichen Raum ein unglaublich wichtiges Thema, damit unsere Wirtschaftsbetriebe ihren Ansprüchen gerecht werden können.“

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