„Rahmenbedingungen für Jagd schützen!“

Junge Union (JU) Minden-Lübbecke äußert sich zur Jagdrechtsnovelle in NRW

Das sogenannte „ökologische Jagdgesetz“, das am Donnerstag im Landtag in Düsseldorf Gegenstand einer Anhörung war, sorgt nach Einschätzung der Jungen Union (JU) Minden-Lübbecke auch im Mühlenkreis für Unruhe. Dazu Christoph Hartke, Kreisvorsitzender der JU aus Rahden: „Was die landesweiten Verbände an dem Entwurf von SPD und Grünen kritisieren, betrifft auch viele Jägerinnen und Jäger bei uns vor Ort.“

So kämpft beispielsweise der Landesjagdverband NRW gegen die geplante Wiedereinführung der Jagdsteuer und der Landesverband der Berufsjäger NRW gegen die angekündigte, verkürzte Mindestpachtdauer von fünf Jahren anstatt von bisher neun bzw. zwölf Jahren. Viele weitere Aspekte wie die Verkomplizierung der Wildschweinbejagung, die Abschaffung der Fangjagd oder die Baujagd auf Füchse und Kaninchen wurden in den vergangenen Monaten stark diskutiert.

Christoph Hartke weiter: „Der Beitrag zum Naturschutz, den die Jägerschaft leistet, wird durch SPD und Grüne nicht angemessen gewürdigt. Hier besteht definitiv Nachbesserungsbedarf!“

Jörn Wehking, Stadtverbandsvorsitzender der JU Porta Westfalica und selbst Jäger, ergänzt: „Zum Beispiel in Porta Westfalica sind viele heute vorhandene Naturschutzgebiete durch die Hegearbeit der Jäger entstanden. Was mich persönlich am betroffensten stimmt, ist aber die Tatsache, dass man sich als Jäger in NRW zukünftig wohl mehr als Schädlingsbekämpfer denn als Heger und Naturnutzer verstehen soll.“

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