Einsatz für Klassenfahrten zeigt endlich Wirkung

Erklärung der NRW-Schulministerin nur ein erster Schritt zur langfristigen Sicherung

Christoph Hartke, JU-Kreisvorsitzender
Christoph Hartke, JU-Kreisvorsitzender
Der öffentliche Protest der Jungen Union und der CDU, bereits geplante Klassenfahrten stattfinden zu lassen, zeigt endlich Wirkung: Die grüne NRW-Schulministerin Löhrmann erklärte, dass genehmigte und gebuchte Schulfahrten durchgeführt werden können. Die erforderlichen Haushaltsmittel würden zusätzlich bereitgestellt.

„Die Unsicherheit der Schüler, Eltern und Lehrer ist nicht hinnehmbar. Das sieht nun auch Frau Löhrmann ein. Im zuständigen Haushaltsausschuss des NRW-Landtags haben SPD und Grüne in der vergangenen Woche aber leider noch abgelehnt, das Budget für Klassenfahrten um sechs Millionen auf zwölf Millionen zu verdoppeln“, so Christoph Hartke, Kreisvorsitzender der Jungen Union Minden-Lübbecke, aus Rahden. Das Problem sei alleine durch die Mitteilung der Schulministerin noch nicht aus der Welt geschafft. Hartke: „Dies kann nur ein erster Schritt sein. Es bleibt die Frage, wie viele zusätzliche Mittel nun tatsächlich bereitgestellt werden. Ebenso unklar ist der Umgang mit geplanten, aber noch nicht genehmigten Fahrten und die Perspektive für die kommenden Jahre. Schüler, Eltern und Leher benötigen hier Rechtssicherheit durch eine überarbeitete Wanderrichtlinie. Nur so kann langfristig dieses wertvolle pädagogisches Element im Schulleben gesichert werden.“

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