Sachstand zum U3-Ausbau bei den heimischen Jugendämtern hinterfragt

Kirstin Korte MdL: „Erstaunliche Reaktionen auf meine Anfragen bei den städtischen Jugendämtern“

Meine Anfrage bei den drei städtischen Jugendämtern in meinem Wahlkreis zum aktuellen Stand der U3-Betreuungsplätze und eines möglichen Personalengpasses hat nicht nur interessante Ergebnisse zu Tage gebracht, sondern auch bemerkenswert unterschiedliche Reaktionen der angeschriebenen Bürgermeister und ihrer Verwaltungen.

Zunächst zu den inhaltlichen Ergebnissen meiner Anfrage. Diese sind nach den mir vorliegenden Antworten ganz erfreulich. Nach dem Landestrend klagen viele Kommunen über die schleppende und nicht auskömmliche Förderung des Bundes und des Landes NRW bei der (Mit-) Finanzierung der U3-Ausbauplätze. Im Mühlenkreis dagegen dürfte die geschaffene Platzkapazität nach den Auskünften aus Bad Oeynhausen, Minden und Porta-Westfalica wohl ausreichen, um den bestehenden Rechtsanspruch junger Eltern auf eine Betreuung für ihre Kinder erfüllen zu können. Dies ist vom Portaner Bürgermeister als Reaktion auf meinen Brief ja auch öffentlich versprochen worden!
 
Interessant war die Art und Weise der unterschiedlichen Reaktionen. Offensichtlich ist meine Nachfrage von einigen Akteuren bereits als Kritik (miss-) verstanden worden, während sich der kritische Teil meines Presseartikels eindeutig und allein gegen die Landesregierung richtete. So ist es wohl zu erklären, dass die Reaktionen von sachlichen Antworten, über Schreiben mit verärgertem Unterton bis zu kritischen öffentlichen Darstellungen reichten.
Schlagzeilen in Tageszeitungen provozieren häufig, dass könnte auch in diesem Fall die teilweise ungewöhnlichen Reaktionen aus den Rathäusern erklären. Allerdings werden Überschriften regelmäßig von den Redakteuren entworfen und nicht vom Verfasser von Pressemitteilungen. Diese Erkenntnis sollte allen Beteiligten eigentlich hinreichend bekannt sein.
 
Insgesamt bedanke ich mich aber bei allen für den Ausbau der U3-Betreuung zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern in den Verwaltungen, den zuständigen Amts- und Fachbereichsleitern, für die erfolgreiche Bearbeitung und die bisherigen Anstrengungen beim Ausbau von U3-Betreuungsplätzen in Minden, Porta Westfalica und Bad Oeynhausen. Mein ganz besonderer Dank geht an die Stadt Minden, den Fachbereich Jugend, für seine sehr sachliche, umfangreiche und überaus detaillierte Antwort auf die von mir gestellten Fragen.
 
Ihre
Kirstin Korte

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