Rückkehr in die Klassenzimmer gut für Schüler und Eltern

Wechselunterricht

Nordrhein-Westfalen holt alle Schüler zumindest tageweise in die Klassenräume zurück. Keine Schülerin und kein Schüler soll länger als eine Woche ohne Präsenzunterricht auskommen müssen. Geplant ist ab 15. März auch für weiterführende Schulen ein Unterricht im Wechselmodus. Grundschüler und Abschlussklassen hatten Ende Februar den Anfang gemacht.

Dazu erklärt unsere schulpolitische Sprecherin Claudia Schlottmann: 

„Das sind gute Nachrichten für alle Familien und vor allem für alle Kinder und Jugendlichen. Sie erwartet endlich ein Wiedersehen mit Mitschülern und ein kleines Stück wiedergewonnener Normalität. Studien haben belegt, dass der Corona-bedingte Distanzunterricht die Bildungsungleichheit verschärft. Jetzt ermöglichen wir den Schülern wieder mehr Präsenz in ihrer Klasse. Dies ist auch die Gelegenheit für die Schülerinnen und Schüler, die Erfahrungen der vergangenen Monate aufzuarbeiten und einen zunehmenden Präsenzunterricht nach den Osterferien vorzubereiten.
 
Unter den derzeitigen Bedingungen wird das Wechselmodell am besten dem Anspruch auf Bildungsgerechtigkeit und zugleich dem Gesundheitsschutz von Schülerinnen, Schülern und Lehrerkräften gerecht. Bereits seit Mitte Februar gilt zudem an all unseren öffentlichen Schulen sowie den Ersatz- und anerkannten Ergänzungsschulen das erweiterte Testangebot des Landes mit zwei kostenlosen Tests pro Woche. Ab Montag erhält zudem die Gruppe der Lehrerinnen und Lehrer an Grund-, Förder- und Sonderschulen ein priorisiertes Impfangebot. Ebenso wie das Personal in Kitas und bei der Polizei werden Lehrerinnen und Lehrer vorzeitig geimpft, wenn sie es möchten. Außerdem sind noch 30 Millionen Euro für Luftfiltergeräte an Schulen abrufbar. Gerade in diesen Zeiten ist es daher ein unanständiger politischer Versuch der SPD, Ängste und Unsicherheiten zu schüren, indem sie behauptet, es gebe für die Wiederöffnung unserer Schulen kein Impf- und Testkonzept.“ 
 

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