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01.06.2019, 07:50 Uhr
Kommentar zum "Rezo-Video
4 Fragen an Kirstin Korte
Nachdem das Video der YouTubers Rezo hohe Wellen geschlagen hat, stellte mir das „Mindener Tageblatt“ 4 Fragen. Meine kompletten Antworten dazu finden Sie nun hier:
Minden - Ist das Video beim CDU Kreisverband Minden-Lübbecke ein diskutiertes Thema?
Das Video war und ist Thema. Auf allen Ebenen der CDU im Kreisverband Minden-Lübbecke werden der Clip und der daraus resultierende Hype diskutiert. Einen Influencer, also eine Werbeikone als politisches Sprachrohr hatten wir bisher tatsächlich nicht auf dem Schirm. Natürlich sind auch die internen und externen Reaktionen ein heiß diskutiertes Thema. Die Aufarbeitung und der künftige Umgang mit derartigen Anwürfen, nicht nur im Rahmen von Wahlkämpfen, werden uns auch weiter beschäftigen.

Werden Sie als aufgrund dieses Videos etwas an Ihrer politischen Arbeit hier auf regionaler Ebene ändern?
Politische Arbeit bedeutet immer sich mit den aktuellen Themen und dem Geschehen auf allen Ebenen auseinanderzusetzen. Das bedeutet aber nicht, jedem Trend und jeder Aktion, auch wenn sie viral geht, also medial erfolgreich war, blindlings hinterher zu eilen. Wir werden uns der Themen annehmen und nach geeigneten Lösungen suchen. Lösungen, die mehrheitsfähig und umsetzbar sind. Das ist nicht so sexy, wie die aktuellen kategorischen Ablehnungsparolen. Aber es ist notwendig, wenn wir Zukunft tatsächlich gestalten wollen. Dazu laden wir alle ein, die zu einem ehrlichen, inhaltlichen Diskurs bereit sind und es nicht nur bei Parolen belassen wollen.

Glauben Sie, dass der Verlust vieler Stimmen hier im Kreis darauf zurückgeht, dass Bewegungen wie Fridays For Future und Videos wie das von Rezo das Meinungsbild hierzulange beeinflussen?
Angesichts des Hypes und des Umfangs der Berichterstattung ist das Meinungsbild beeinflusst worden. Leider ist uns eine entsprechende meinungsbildende Antwort mit gleicher Öffentlichkeitswirksamkeit nicht gelungen. Wir werden daran arbeiten und uns insbesondere im Umgang mit den neuen Medien verändern müssen, ohne die Zeitungsleser und „nativ analogen Teile“ der Gesellschaft zu vernachlässigen.

Wie wollen Sie zukünftig Debatten - insbesondere im digitalen Raum - führen und wie möchten Sie einen Zugang zu der jungen Wählerschaft finden?
Wenn echte Debatten wirklich gewollt und faire Diskussionen auf Augenhöhe möglich sind, werden wir sie auf allen Ebenen führen. Nicht nur die Mitglieder unserer JU, die ja auch einen ernstzunehmenden Teil der jungen Wählerschaft repräsentieren, sind dazu bereit.
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