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20.02.2017, 08:00 Uhr | Florian Staab
Porta Westfalica - SPD verpokert sich bei Barkhauser Dorfplatz
2 Prozentpunkte Grundsteuer B fahrlässig riskiert und verloren
Laut CDU-Fraktionsvorsitzendem Kurt Baberske besteht ein großer Unterschied zwischen "gut verhandeln" und "sich gewaltig verpokern". Und so verpokert hat sich aus Baberskes Sicht die rot-grüne Ratsmehrheit in Barkhausen.
Lange Jahre verwilderte das ungenutzte Barkhauser Grundstück in städtischem Besitz bis sich im Sommer 2015 ein privater Investor meldete. Nachdem das Kaufangebot dieses Investors über 50 Euro pro Quadratmeter für den alten Barkhauser Marktplatz von Rot-Grün als zu niedrig befunden wurde, rief man 75 Euro als Zielwert auf. Wenn der Investor diesen Wert gezahlt hätte, wäre das Geschäft Zustande gekommen. Neueste Entwicklung anderthalb Jahre später ist nun aber, dass der einzige Investor mittlerweile abgesprungen ist.

"Verzockt" könnte man sagen, so Baberske. Statt 21.850 Euro für das 437 Quadratmeter große Gelände zu erlösen hatte man gepokert, um knapp 11.000 Euro mehr zu erzielen. "Grob gesprochen hat man 2 Prozentpunkte Grundsteuer B fahrlässig riskiert und verloren" so Fraktionsmitglied und Stadtverbandsvorsitzende Inga Bruckschen, beruflich gewissermaßen Barkhauserin. Als Vorsitzende eines politischen Stadtverbandes erwarte sie von der "aktiven Politik verantwortungsvolles Handeln und keine Spekulation".

Verkürzt könne man laut Baberske sagen: "Stillstand - Pokern - Dumm gelaufen - und das zum finanziellen Nachteil der Stadt."

Zur Erläuterung: Ein Punkt Grundsteuer B Erhöhung entspricht etwa 12.500 Euro Mehrerlös für die Stadt.
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